Titel 01. 4:30 AM (Apparently They Were Travelling Abroad) (Waters) - 3:12 min 02. 4:33 AM (Running Shoes) (Waters) - 4:08 min 03. 4:37 AM (Arabs With Knives And West German Skies) (Waters) - 2:17 min 04. 4:39 AM (For The First Time Today, Part 2) (Waters) - 2:02 min 05. 4:41 AM (Sexual Revolution) (Waters) - 4:49 min 06. 4:47 AM (The Remains Of Our Love) (Waters) - 3:09 min 07. 4:50 AM (Go Fishing) (Waters) - 6:59 min 08. 4:56 AM (For The First Time Today, Part 1) (Waters) - 1:38 min 09. 4:58 AM (Dunroamin, Duncarin, Dunlivin) (Waters) - 3:03 min 10. 5:01 AM (The Pros And Cons Of Hitch Hiking, Part 10) (Waters) - 4:36 min 11. 5:06 AM (Every Stranger’s Eyes) (Waters) - 4:48 min 12. 5:11 AM (The Moment Of Clarity) (Waters) - 1:28 min

The Pros and Cons of Hitch Hiking ist das erste Soloalbum von Roger Waters aus dem Jahr

1984. Er veröffentlichte das Album ein Jahr nach Verlassen von Pink Floyd.

Es wurde im April 1995 in den USA durch die Recording Industry Association of America mit

Gold ausgezeichnet.

Die Idee zu The Pros and Cons of Hitch Hiking kam Waters zusammen mit dem The Wall

Konzept. Das Zwillingsprojekt entwarf er nach Abschluss der 1977er Animals Tour.

Es werden die verstreuten Gedanken eines verheirateten Mannes thematisiert, der sich auf

einer Rundreise durch Kalifornien befindet. Der Mann steckt in einer Midlife-Crisis und tagträumt

unter anderem von der Verführung einer Anhalterin, die er auf seinem Weg mitgenommen hat.

Während der Reise durchlebt er Ängste und paranoide Zustände, die alle in Echtzeit in den

frühen Morgenstunden zwischen 4.30 Uhr und 05.12 Uhr eines unbestimmten Tages stattfinden.

Zu beiden Ideen-Komplexen fertigte Waters seinerzeit Demokassetten an und legte sie den

anderen Pink-Floyd-Mitgliedern vor. Sie sollten entscheiden, welches zum nächsten

Pink Floyd Album ausgearbeitet werden und welches ein Soloalbum ergeben sollte.

The Pros and Cons of Hitch Hiking - Live
The Pros and Cons of Hitch Hiking                                          ROGER WATERS - 5:06 AM (Every Stranger’s Eyes)
Roger Waters - Bass, Gitarre, Gesang Eric Clapton - Lead-Gitarre, Gesang Ray Cooper - Perkussion Andy Newmark - Schlagzeug David Sanborn - Saxophon Michael Kamen - Piano Andy Bown - Hammond-Orgel, Gitarre Madeline Bell, Katie Kissoon, Doreen Chanter - Gesang Raphael Ravenscroft, Kevin Flanagan, Vic Sullivan - Bläser The National Philharmonic Orchestra, dirigiert und arrangiert von Michael Kamen Produktion Roger Waters, Michael Kamen Studio Olympic, Eel Pie und The Billiard Room, England Februar bis Dezember 1983 Veröffentlicht: 30.04.1984
MEINE SAMMLUNG
The Pros and Cons of Hitch Hiking The Pros and Cons of Hitch Hiking
The Pros and Cons of Hitch Hiking
Roger Waters & Eric Clapton

Die Band wählte das Isolations-Psychogramm The Wall, wodurch die Männerphantasie erst einmal zurückgestellt wurde. 1983 ging Waters dann an die Umsetzung.

Er übernahm von der The Final Cut Produktion den Schlagzeuger Andy Newmark und den Produzenten Michael Kamen. Auch der Cover-Illustrator Gerald Scarfe

sagte seine Dienste wieder zu. Waters lehnte eine Hi-Tech-Überfrachtung ab, nutzte zum Beispiel ein echtes Orchester statt eines Computers oder schlichtes

Uhrenticken statt elektronischer Verfremdungseffekte. Alles sollte so natürlich wie möglich klingen.

Die Parallelen zu The Final Cut waren im Songwriting noch eingehender festzustellen. 4:50 AM (Go Fishing) enthält

nämlich eine Zeile, die bereits im Text des Stückes The Fletcher Memorial Home enthalten ist, des Weiteren hat sich ein

Melodiefetzen von Your Possible Pasts dort eingeschlichen.

Während der Wall-Sessions kam es zu einer Aufnahme von 4:41 AM (Sexual Revolution), die Eingang in die umfangreich

erweiterte Ausgabe von The Wall unter dem Zusatztitel Immersion Edition Box Set fand. Im Stück 4:58 AM (Dunroamin,

Duncarin, Dunlivin) brachte Waters einen Seitenhieb auf seinen zum Rivalen gewordenen früheren Weggefährten David

Gilmour unter. Mit typischem Sarkasmus nennt er Gilmour einen ‘Felsen, der sich aus einem Meer aus Zweifeln erhebt',

bevor er vor lauter Ekel das Lied abbricht: 'Ich würde gerne weitermachen mit diesem kleinen Song, die ganze Pracht zu

beschreiben (…) aber ich muss kotzen' –

es folgt eine wahrhaft hingerotzte Reprise auf das Riff von In The Flesh.

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